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Abstract

Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen
Specific immunotherapy (hyposensitization) for IgE-mediated allergic diseases

Die spezifische Immuntherapie (SIT) spielt neben der Allergenkarenz und der medikamentösen Therapie die entscheidende Rolle bei der Behandlung der allergischen Rhinitis. Ausreichende Evidenz liegt vor für die subkutane Immuntherapie (SCIT) bezüglich ihrer klinischen Wirksamkeit, Dauer des Therapieerfolges,Vermeidung von Asthma bronchiale (Etagenwechsel),Reduktion der Ausbildung von zusätzlichen Kosensibilisierungen und Verträglichkeit. Derzeit wird die in 2006 erstellte S2-Leitlinie der deutschen allergologischen Fachgesellschaften überarbeitet,welche klare Standards vorgibt für die Durchführung der Therapie, für Indikation sowie Kontraindikationen. Neben der subkutanen Therapie ist die sublinguale Applikation von Allergenen von zunehmender Bedeutung. Diese Applikationsform könnte zukünftig eine entscheidende Rolle im Therapiekonzept der spezifischen Immuntherapie bekommen:Allerdings sind Fragen bezüglich der Beeinflussung des Asthmas (»Etagenwechsel«), Neusensibilisierungen und Langzeiteffekt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend systematisch beantwortet. Die neue Leitlinie ersetzt die 2006 publizierte S2-Leitlinie.

Zusammengefasst von Ludger Klimek
Zentrum für Rhinologie und Allergologie,Wiesbaden
Reviewer:Ralph Mösges,Köln
und Jörg Kleine-Tebbe, Berlin

Klimek L. Spezifische... CME Hals Nasen Ohrenheilkd 2010;3(1):4-21 publiziert 31.01.2010 www.akademos.de/hno ©akademos Wissenschaftsverlag 2010 ISSN 1860-7233