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Abstract

Schlafbezogene Atmungsstörungen und die Nase
Sleep-disordered breathing and the nose

Bei der häufigsten Form der schlafbezogenen Atmungsstörung, der obstruktiven Schlafapnoe (OSA), kommt es zu nächtlichen Phasen des Atemstillstands und daraus resultierendem gestörtem Schlaf. Häufig stellt sich die Frage nach der Bedeutung der Nasenatmung für die Entstehung der OSA und der Wirksamkeit einer chirurgischen bzw. medikamentösen Therapie der Nasenatmungsbehinderung in Bezug auf die Atmungsstörung. Bei reversibler Nasenatmungsbehinderung kann eine probatorische Medikation mit intranasalen Steroiden indiziert sein. Nach aktueller Studienlage ist eine operative Therapie der Nase alleine nicht geeignet, eine objektive Verbesserung einer schlafbezogenen Atmungsstörung zu erreichen und sollte daher den Fällen vorbehalten bleiben, bei denen unabhängig von der Atmungsstörung eine therapiebedürftige Nasenatmungsbehinderung vorliegt. Eine verbesserte Luftdurchlässigkeit der Nase führt dabei zu einem subjektiv besseren Schlaf und einem erhöhtem Wohlbefinden der Patienten.Auch macht eine Beseitigung nasaler Obstruktionen eine suffiziente und vom Patienten tolerierte Beatmungstherapie in vielen Fällen erst möglich.

J. Ulrich Sommer, Joachim T.Maurer, Boris A. Stuck
Universitäts-HNO-Klinik Mannheim

Reviewer:Wolfgang Piersig,Ulm

Sommer J.U. Schlafbezogene ... CME Hals Nasen Ohrenheilkd 2010;3(3):120-127 publiziert 30.11.10 www.akademos.de/hno ©akademos Wissenschaftsverlag 2010 ISSN 1860-7233
und Thomas Verse,Hamburg