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Abstract

Aktuelle Aspekte der Pathogenese und Behandlung von Keloiden
Keloid

Bei jeder Operation mit einem Hautschnitt ist eine anschließende Wundheilung mit Narbenbildung obligat. Die Kompetenz eines Chirurgen wird von den Patienten nicht selten durch die entstehende Narbe beurteilt. Unzufriedene Patienten suchen dann den plastischen Kopf- Hals-Chirurgen mit der Forderung auf, Narben restlos zu entfernen und sie somit unsichtbar zu machen. Dies ist selbstverständlich nicht möglich. Sowohl eine Verletzung als auch der operative Eingriff unterbrechen die Hautschicht des Körpers und hinterlassen eine dauerhafte Narbe aller Hautschichten. Die Narbenbehandlung, insbesondere die Keloidentstehung, ist somit ein zentrales Thema in der plastischen Kopf-, Hals- und Gesichtschirurgie (Alster u. Tanzi 2003; Alster u. West 1997; Babin und Ceilley 1979; Bayat u. McGrouther 2005; Cohen et al. 1990; Davies 1985; Hackert et al. 2003; Mustoe et al. 2002; Sherris et al. 1995; Ziegler 2004). Obwohl bis heute eine Vielzahl an Behandlungsverfahren entwickelt und bereits klinisch etabliert wurde und einen festen Platz in der plastischen Gesichtschirurgie hat, so ist auch dieses Feld einer ständigen Weiterentwicklung und Verfeinerung unterworfen. Ziel dieser Arbeit ist es, die aktuellen Aspekte der Pathogenese und Behandlung von Keloiden zu vermitteln. Neben bewährten Techniken sollen auch die aktuellen Neuerungen und Perspektiven in der Keloidtherapie dargestellt werden.

Alexander Baisch, Frank Riedel

Reviewer:Wolfgang Wagner,Tübingen
und Karl Götte,Mannheim

CME Hals Nasen Ohrenheilkd 2007;1(1):30-47